"Passagen"         Fotografie          Dietmar Glatz

Die fotografische Serie Passagen untersucht die Destabilisierung des scheinbar Eindeutigen. Mittels präziser Mehrfachbelichtungen, während des Aufnahmeprozesses, werden statische Alltagsgegenstände, architektonische Strukturen und historische Fragmente aus ihrer starren Verortung gelöst und in ein schwingendes, zeitlich überlagertes Gefüge überführt. Die Werke agieren als optische Durchquerungen, in denen sich Raum, Rhythmus und Erinnerung verschränken und die Fotografie von der reinen Dokumentation zum Schauplatz einer ständigen Transformation wird.